Geschichte des Großpriorats Österreich

Im Mai 1998 betraute der VIII. Großmeister des Sankt Stanislaus Orden Sylvia Fritz-Anhalt mit der Funktion der ersten Großpriorin von Österreich. Das war die Geburtsstunde unseres Großpriorates in Österreich. Es folgten einige Investituren, zuletzt auf der Burg Plankenstein und in Wien. Nach dem Tod des VIII. Großmeisters Juliusz Nowina-Sokolnicki und der Übernahme des Ordens durch den neunten Großmeister war das Großpriorat Österreich an vorderster Front mit dabei, die Konstitution des Ordens gegen Verstöße zu verteidigen. Wegen solcher Verstöße wurde der neunte Großmeister schließlich abgesetzt.

 

 

 

Nachdem die polnischen Priorate den Adoptivsohn von Juliusz Nowina-Sokolnicki, Chev. Waldemar Wilk zum Großmeister proklamierten, wurde Chev Wilk im Zuge der Londoner Investitur 2011 vom Regenten des Ordens in Anwesenheit der Witwe des VIII Großmeisters und von Vertretern des Regentschaftsrates als X. Großmeister des Ordens inauguriert.

 

 

 

Aus persönlichen Gründen verweigerte die Großpriorin von Österreich dem neuen Großmeister die Anerkennung, worauf sie abgesetzt wurde und Dr. Alexander Graff de Pancsova mit der Leitung des Großpriorates betraut wurde. Seither wurde dem Priorat eine vereinsrechtliche Basis gegeben, es wurde auf einer konstituierenden Generalversammlung die Organe des Vereines bestimmt und die karitative Tätigkeit aufgenommen. Die Mitgliederzahl des österreichischen Sankt Stanislaus Orden wächst stetig und hat sich im letzten Jahr verdoppelt.

Dr. Alexander Graff de Pancsova, GCStS
Kanzler für Europa und Großprior von Österreich

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